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Ein Atelierhaus an der Hartbertstrasse in Chur
Projekt
Der Wunsch des Bauherrn ist es, so viel vom Garten wie möglich und die bestehenden Bäume zu erhalten. Zudem soll den Nachbarn der Zugang zum Garten weiterhin offenstehen. Auch die bereits bestehende Aussenküche soll nicht zugebaut werden, da ab 2030 (Anschluss an die Fernwärmeleitung) der bestehende Technikraum des Hauptgebäudes als neuer Ausgang in den Garten geplant ist damit die Mieter nicht immer um das ganze Gebäude herumgehen müssen, um in den Garten bzw. zur Aussenküche zu gelangen. Zudem befindet sich auf der nordwestlichen Seite der Parzelle 1556 eine unterirdische Garage. Daraus ergab sich die Idee ein kompaktes Gebäude zu entwerfen und dieses im nordöstlichen Teil des Gartens parallel zur Hartbertstrasse zu platzieren. Die Platzierung parallel zur Hartbertstrasse ermöglich eine Ausrichtung Richtung Südwesten. Zudem kann das bestehende Tor als separater Eingang für das Atelier genutzt werden. Im Süden vor dem Atelier zwischen Eingangstor und Eingangstüre entsteht eine mit Kies bedeckte Erschliessungszone. Aufgrund der oben dargestellten Platzierung öffnet sich der grosszügig begrünte Garten in Richtung des grossen bestehenden Baumes. Durch die parallele Platzierung des Ateliers an die Hartbertstrasse ist der Garten leicht trapezförmig und wirkt somit viel offener. Zudem ist den Nachbarn der Zugang zum Garten weiterhin möglich. Der Wusch die bestehenden Bäume stehen zu lassen wurde somit berücksichtigt und durch die Platzierung des Ateliers gewährleistet.
Entwurfsemester bei Marlene Gujan, Annette Ruf, Vincenzo Cangemi, Iso Hounder
Architektur: Samuel N. Wiermer