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Zusammenstellung Werkbundsiedlung BABA
Publikation
Im Rahmen der Semesterarbeiten und Studienreise des Bachelorstudiengangs Architektur an der FH Graubünden widmeten sich die Studierenden den wegweisenden Beiträgen der klassischen Moderne in Zentraleuropa. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der 1932 eröffneten Werkbundsiedlung Baba in Prag – einem herausragenden Beispiel des tschechischen Funktionalismus, das sich im Gegensatz zu anderen europäischen Werkbundsiedlungen vor allem durch individuell geplante, privat finanzierte Einfamilienvillen auszeichnet.
Ein besonderes Highlight der Siedlung stellt das Gebäude 6 – Haus Suk dar. Entworfen von Hana Kučerová-Záveská, der einzigen Architektin, die an der Planung der Baba-Siedlung beteiligt war, setzt die Villa bis heute eindrückliche Akzente für das moderne Bauen. Das Gebäude besticht durch seine besondere Sensibilität für Raumproportionen, natürliche Lichtführung sowie eine klare, funktionale Trennung zwischen repräsentativen und privaten Wohnbereichen. In enger Verwandtschaft zu den gestalterischen Prinzipien des Bauhauses und im typologischen Vergleich zu Ikonen wie Le Corbusiers Villa Stein verbindet das Haus Suk gehobene Wohnqualität mit der kompromisslosen Ästhetik der Moderne.
Dokument: Gesamtklasse + Prof. Sandra Bühler, Prof. Dr. Daniel Näf
Texte Gebäude 6 Haus Suk: Samuel N. Wiermer + Gina Fischer + Lucca A. Lauterbach + Rebecca Lädrach + Alena Rava
Gestaltung: Alena Rava